Karfreitag - 02. April 2021

Gottesdienst aus der Pauluskirche mit Laienprediger Jürgen Eigenbrodt - Lektorin: Elke Schwerdtfeger

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen,sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

Ich begrüße Sie zum Gottesdienst am Karfreitag. Wir schauen heute auf das Kreuz. Was ist die Botschaft? Wir hören biblische Texte. Von Krankheit und Schmerzen. Von Schuld und Strafe. Was bedeutet all das für unsere Welt? Diesen Fragen möchte ich heute nachgehen in der Predigt.

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 22A

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.

Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht, und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.

Aber du bist heilig, der du thronst über den Lobgesängen Israel.
Unsere Väter hofften auf dich; und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.

Zu dir schrien sie und wurden errettet, sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.

Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet von meinem Volk.

Alle, die mich sehen, verspotten mich, sperren das Maul auf und schütteln den Kopf:

Er klagt es dem Herrn, der helfe ihm heraus und rette ihn, hat er Gefallen an ihm.

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es hier kein Helfer.

Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt mir am Gaumen, und du legst mich in des Todes Staub.

Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.

Aber du, Herr, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen!

Tagesgebet

Barmherziger, ewiger Gott,

du hast deinen eigenen Sohn nicht verschont,

sondern ihn für uns alle dahingegeben,

dass er unsere Sünde am Kreuz tragen sollte:

Verleihe uns, dass unser Herz in solchem Glauben nicht mehr erschrecke und verzage.

Durch ihn, unsern Herrn Jesus Christus,

der mit der und dem Heiligen Geist lebt

und wirkt in Ewigkeit.

Amen

Lesung Matthäus 27, 33-50

Als sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das heißt: Schädelstätte,

gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und da er's schmeckte, wollte er nicht trinken.

Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum.

Und sie saßen da und bewachten ihn.

Und oben über sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden König.

Da wurden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.

Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe

und sprachen: Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist, und steig herab vom Kreuz!

Desgleichen spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen:

Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Er ist der König von Israel, er steige nun herab vom Kreuz. Dann wollen wir an ihn glauben.

Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, wenn er Gefallen an ihm hat; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.

Desgleichen schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.

Von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde.

Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Einige aber, die da standen, als sie das hörten, sprachen sie: Der ruft nach Elia.

Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken.

Die andern aber sprachen: Halt, lasst uns sehen, ob Elia komme und ihm helfe!

Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Predigt

Wer hätte geglaubt, was uns zu Ohren gekommen ist? Wer hätte für möglich gehalten, dass der Herr an einem solchen Menschen seine Macht zeigt? Er wuchs vor seinen Augen auf wie ein Spross, wie ein Trieb aus trockenem Boden. Er hatte keine Gestalt, die schön anzusehen war. Sein Anblick war keine Freude für uns. Er wurde von den Leuten verachtet und gemieden. Schmerzen und Krankheit waren ihm wohl vertraut. Er war einer, vor dem man das Gesicht verhüllt. Alle haben ihn verachtet, auch wir wollten von ihm nichts wissen.

In Wahrheit hat er unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich genommen. Wir haben hielten ihn für einen Ausgestoßenen, der von Gott geschlagen und gedemütigt wird. Doch er wurde gequält, weil wir schuldig waren. Er wurde misshandelt, weil wir uns verfehlt hatten. Er ertrug die Schläge, damit wir Frieden haben. Er wurde verwundet, damit wir geheilt werden. Wir hatten uns verirrt wie Schafe. Jeder kümmerte sich nur um seinen eigenen Weg. Aber der Herr lud all unsere Schuld auf ihn.

Er wurde misshandelt, aber er nahm es hin. Er sagte kein einziges Wort. Er blieb stumm wie ein Lamm, das man zum Schlachten bringt. Wie ein Schaf, das geschoren wird, nahm er alles hin und sagte kein einziges Wort. Er wurde verhaftet, vor Gericht gestellt und zur Hinrichtung geführt. Aber wen kümmert sein Schicksal? Er wurde abgeschnitten vom Land der Lebenden. Weil sein Volk schuldig war, traf ihn der Tod. Man begrub ihn bei den Verbrechern, bei den Übertätern fand er sein Grab. Dabei hatte er keine Gewalttat begangen, keine Lüge war ihm über die Lippen gekommen.
Es war der Plan des Herrn, ihn zu schlagen und leiden zu lassen. Er setzte sein Leben für andere ein und trug an ihrer Stelle die Schuld. Darum wird er viele Nachkommen haben und lange leben. Durch ihn führt der Herr seinen Plan zum Erfolg. Nachdem er so viel erduldet hat, wird er sich wieder sattsehen am Licht.

Mein Knecht kennt meinen Willen. Er ist gerecht und bringt vielen Gerechtigkeit. Ihre Schuld nimmt er einfach auf sich. Darum belohne ich ihn: Mit vielen anderen gebe ich ihm Anteil an der Beute. Mit zahlreichen Leuten wird er sie sich teilen. Denn er hat sein Leben dem Tod preisgegeben und ließ sich zu den Schuldigen zählen. Er trug die Sünden von vielen Menschen und trat für die Schuldigen ein. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes, die sei mit euch allen. Amen.

Liebe Gemeinde,

Karfreitag: Das Gedenken an ein furchtbares Ereignis bestimmt diesen Tag: Die Kreuzigung Jesu. Es ist eine so entwürdigende und demütigende Geschichte. Wir haben es gerade im Evangelium gehört. Eine Geschichte voller Grausamkeit, voller Leid, voller Schuld.
Ein Mensch wird das Opfer von Machtinteressen und Intrigen, Feigheit und Brutalität. Ein Mensch wird körperlich und seelisch zerstört.

Am Karfreitag konzentrieren sich die Blicke auf das Leiden Jesus und auf das Leiden der Menschen heute.
Bilder des Leides erreichen uns über die Medien jeden Tag:
Flüchtlinge, die fliehen und auf der Flucht sterben. Menschen in Bürgerkriegen, die sterben oder Angehörige verlieren. Kinder, die verhungern oder gefangen gehalten und missbraucht werden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Karfreitagsgeschehen erschüttert mich verbunden mit der Frage, die sich viele Menschen angesichts eines Todesfalles oder angesichts des Leids in dieser Welt stellen: WARUM? Warum musste das so passieren? Warum ist Jesus nicht weggelaufen? Warum konnte er nicht weiter durch das Land ziehen und seine Botschaft verkünden? Warum so viel Menschenverachtung, die zum Ausdruck kommt?

Warum musste Jesus das erdulden? Und all das soll aus Liebe zu mir geschehen sein, so wie wir es im Predigttext gerade gehört haben? Wollte Gott mit Jesu Leiden den Menschen seine große Liebe zeigen? Das möchte ich aber nicht, dass jemand für mich leidet oder stirbt. Da bin ich viel näher an einem Lebenswunsch, dass Udo Jürgens einmal mit einem Liedtitel ausgesprochen hat: „Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden“. Das verstehe ich. Das kann ich nachvollziehen. Das passt! Ein Blick in meinen Alltag zeigt mir anders auf.

Manches Leid hinterlässt Spuren und Narben. Nach einem Verkehrsunfall liegen Menschen verwundet auf der Straße. Andere Autofahrer bleiben stehen und helfen, soweit sie können. Der Notarzt und die Rettungssanitäter kommen und versuchen das Menschen-mögliche. Für manche kommt jede Hilfe zu spät, die anderen sind für ihr ganzes Leben gezeichnet.

Soldaten werden auf einem der vielen Schlachtfelder dieser Welt verwundet. Ungezählte bleiben auf dem Schlachtfeld und haben ihr Leben verloren. Andere sind durch Verwundungen für ihr ganzes Leben gezeichnet.

Ein Terroranschlag mit Hunderten von Opfern. Viele sterben, viele sind für ihr ganzes Leben gezeichnet.

Eine schwere Erkrankung erzeugt in vielen Fällen Wunden. Entweder durch die Erkrankung selbst oder durch die Operation, die nötig wurde. Eine Wunde, die bleibt.

Und dann der Mensch, dem eine seelische Wunde geschlagen wurde. Verletzung, vielleicht durch einen Menschen, dem man vertraut hat.

Bei all den körperlichen und seelischen Verwundungen dieser Welt können und dürfen wir am Karfreitag auf die Wunden Jesu am Kreuz schauen.

In unserer Pauluskirche finden wir Jesus am Kreuz. Mit 3 riesigen Nägeln wurde er fixiert. Was können diese Nägel, die Wunden verursacht haben, bedeuten?

Der erste Nagel, die erste Wunde:
Diese Wunde erinnert mich, was Menschen anderen Menschen an Leid und Verwundungen zufügen können.
Machthaber setzten ihren unbedingten Machtanspruch durch, koste es, was es wolle. Sie nehmen das Leid anderer billigend in Kauf.
So wie bei Jesus damals. Obwohl keine konkreten Anschuldigungen gefunden werden konnten, wurde so lange der Prozess fortgesetzt, bis das gewünschte Urteil vollzogen werden konnte. Jetzt hatten sie ihren Schuldigen gefunden, der die Zeche für all das zahlen sollte. Aber was ist er ihnen persönlich schuldig geblieben? Wie viele Menschen müssen die Zeche die Rechnungen für andere bezahlen in dieser Welt, für Machterhalt, für Machtanspruch, für Widerspruch gegen den Staat oder für den Wunsch, einfach einen Glauben zu leben.

Der zweite Nagel, die zweite Wunde:
Diese Wunde erinnert mich, dass ich Leiden nicht verdränge.
Wie gerne wird Leid verdrängt. Im Großen und im Kleinen.
Damit ja keine Menschen mehr in Europa ankommen, soll das ganze Leid und die damit verbundene Not nach hinten verlagert werden, also dortbleiben, wo es ist. Bloß keine schlechten Bilder in unserem schönen Europa. Bloß keine schlechten Bilder von Unterkünften. Wenn wir das Leid nicht mehr vor unserer Tür haben, dann sind wir es erst mal los. Und da, wo es ist, da soll es bleiben und wir bemühen uns zu helfen. So hören wir. Diese Ankündigungen sind uns vertraut. Irgendwann vielleicht? So müssen wir feststellen, dass wir Leid dadurch aus dem Blick verlieren. Dann ist es nicht mehr präsent. Auch in unserer Gesellschaft gibt es immer wieder den Wunsch, Leid auszublenden und stattdessen doch lieber das Schöne zu zeigen. Können wir diesem Wunsch widerstehen. Als einzelne sehen wir so viel, aber als Gemeinschaft sollen wir die Stimme erheben. Von unserer Kirche wünsche ich mir, dass sie immer wieder den Finger in die Wunde legt, wo Leid geschieht. Sie soll denen eine Stimme geben, die selbst keine Stimme haben. Sie muss Ross und Reiter nennen, wenn Werte nur noch Werbeplakate mit schönen Absichten sind.

Der dritte Nagel, die dritte Wunde:
Diese Wunde erinnert mich, dass eine Narbe ein Weg zu einem Gespräch sogar zum Glauben sein kann. Ich selbst trage eine kleine Narbe im Gesicht. Seit fast 48 Jahren. Aufmerksame Beobachter fragen manchmal, was es mit dieser Narbe auf sich hat. Sie ist unspektakulär und die Geschichte ist schnell erzählt.
So trage ich diese Narbe umher. Aus den biblischen Geschichten wissen wir, dass Jesu sich später seinen Jüngern noch einmal zeigt. Seine Narben, seine Wunden eröffnen das Gespräch für den Glauben. Sie erkennen Jesus und ein Zweifler findet zu ihm. So können Wunden und Verwundungen der Einstieg in ein Gespräch sein. Menschen, die eine Geschichte erzählen oder Menschen, die uns zuhören.

Liebe Gemeinde.

Die Karfreitag und die Wunden Jesu sollen das Leid in dieser Welt nicht ausblenden. Für mich ist dieser Tag ein Tag des Mitgefühls und ein Tag der Dankbarkeit. Ein Tag des Mitgefühls aller, die leiden in dieser Welt und ein Tag der Dankbarkeit für alle, die sich engagieren und Anteil nehmen an Not und Leid.

Vor einigen Tagen führte ich ein Gespräch mit einem Ausbilder in der Notfallseelsorge und der Hospizarbeit. Er berichtete über die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich ausbilden und fortbilden lassen, um anderen in Not und Leid beizustehen. Manchmal können Wunden geheilt oder Not gelindert werden, durch Anteilnehmen und nicht ausblenden oder wegschauen.

Überall dort, wo ich nicht mehr nur auf die Nägel des Kreuzes schaue, sondern auf die Wunden dahinter, komme ich der Botschaft dieses Tages ein Stück. So kann der Text heute als ein Auftrag zum Handeln verstanden werden. Mag sein, dass diese Leidens- und Liebesgeschichte heute, die Gott seinem Sohn zumutet, unbegreiflich bleibt.

Jesus ist diesen Weg gegangen, weil er sah, dass er diesen Weg gehen musste, in und durch den Tod hindurch. Nichts würden wir heute gewinnen, wenn wir nur unser eigenes Glück im Sinn hätten – und versuchten dem Leid auch unseres Lebens zu entfliehen.

Deshalb waren die Menschen damals von Jesus enttäuscht.
Sie wollten den großen Wundertäter sehen, den Supermann, der ewiges Glück verheißt, den Wohlfühl-Gott und Glücksbringer für alle Fälle.

Und wen wollen wir sehen?
Gott zeigt sich uns in Jesus als einen wirklichen Menschen, unattraktiv und einer, der sein Kreuz auf sich nimmt und leidet. Jesus hat Leid ertragen. Er hat erlebt, wie sich körperliche und seelische Qualen anfühlen. Er kennt Zerrissenheit, Traurigkeit und Verzweiflung.

Gott versteht mich, wenn es mir nicht gut geht, wenn ich vielleicht leide, und damit unterstreicht er zugleich, dass es auch eine Liebe im Leiden gibt. Amen.

Der Friede Gottes, der größer ist als alle menschliche Vernunft, der behüte und bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Fürbitten

Lasst uns beten für diese Welt, in der so oft Menschen gequält, gefoltert, getötet werden, dass das Leiden der Menschen beendet wird und Gottes Reich hereinbreche.
Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich.

Lasst uns beten für diese Welt, in der sich Menschen zu Folterknechten und – mägden machen lassen, dass sie sehen, was sie aufbauen könnten, statt Leben zu zerstören.
Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich.

Lasst uns beten für diese Welt, in der Kinder oft die Verlierer sind, dass sich Menschen finden, die sie beschützen.
Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich.

Lasst uns beten für diese Welt, in der Frauen oft nicht ernst genommen werden, dass es zu einer neuen Gemeinschaft von Frauen und Männern kommt, wie Jesus sie am Kreuz gestiftet hat.
Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich.

Lasst uns beten für diese Welt, in der Menschen trauern, dass die Hoffnung stärker bleibt.
Zu dir rufen wir: Herr, erbarme Dich.

Vater Unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme,

dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich!

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir
und sei dir gnädig.

Der Herr hebe sein Angesicht auf dich
und gebe dir Frieden.

Amen. Amen. Amen.