Sexagesimä - 07. Februar 2021

Gottesdienst aus der Pauluskirche mit Prädikant Jürgen Eigenbrodt - Lektorin: Elke Schwerdtfeger

Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.

Willkommen zum Gottesdienst in der Pauluskirche!

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 119b

Herr, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht; deine Wahrheit währet für und für.
Du hast die Erde fest gegründet, und sie bleibt stehen.
Nach deinen Ordnungen bestehen sie bis heute; denn es muss dir alles dienen.
Wenn dein Gesetz nicht mein Trost gewesen wäre,
so wäre ich vergangen in meinem Elend.
Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.
Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Erhalte mich nach deinem Wort, dass ich lebe, und lass mich nicht zuschanden werden in meiner Hoffnung.

Wir beten:

Barmherziger Gott,
manchmal sind wir gefangen in unseren Gedanken,
kommen von unserem Ärger nicht los,
grübeln über Belanglosigkeiten,
und machen Pläne,
anstatt auf dein Wort zu hören.
Lass nicht zu,
dass wir uns auf Dauer
deiner Stimme verschließen,
die uns herausruft
aus der Enge unseres Denkens.
Löse mit deinem Wort
unsere Blockaden.
Lass uns jetzt ganz bei dir sein, Gott! 

Amen

 

Lesung Jesaja 55, 6-12

Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.

Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
Denn:
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mit gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende. Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieder geleitet werden.

Predigt

Als sich aber eine große Volksmenge versammelte und Menschen aus allen Städten zu ihm kamen, sprach er in einem Gleichnis: Ein Sämann ging hinaus, um seinen Samen auszusäen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und wurde zertreten und die Vögel des Himmels fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf Felsen, und als die Saat aufging, verdorrte sie, weil es ihr an Feuchtigkeit fehlte.

Ein anderer Teil fiel mitten in die Dornen und die Dornen wuchsen zusammen mit der Saat hoch und erstickten sie. Und ein anderer Teil fiel auf guten Boden, ging auf und brachte hundertfach Frucht. Als Jesus das gesagt hatte, rief er: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!

Seine Jünger fragten ihn, was das Gleichnis bedeute. Da sagte er: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen. Zu den anderen aber wird in Gleichnissen geredet; denn sie sollen sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen.

Das bedeutet das Gleichnis: Der Samen ist das Wort Gottes. Auf den Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden. Auf den Felsen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort freudig aufnehmen, wenn sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln:

Eine Zeit lang glauben sie, doch in der Zeit der Prüfung werden sie abtrünnig.  Unter die Dornen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören, dann aber hingehen und in Sorgen, Reichtum und Genüssen des Lebens ersticken und keine Frucht bringen. Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, daran festhalten und Frucht bringen in Geduld.


Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.

Liebe Gemeinde!

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe
Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit
euch allen. Amen.

Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im Lukas-
Evangelium dort im 8. Kapitel, wir hören die Verse 4 – 15
und da heißt es:

4 Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus jeder Stadt zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis: 5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf. 6 Und anderes fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's. 8 Und anderes fiel auf das gute Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

9 Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute. 10 Er aber sprach: Euch ist's gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Reiches Gottes, den andern aber ist's gegeben in Gleichnissen, dass sie es sehen und doch nicht sehen und hören und nicht verstehen.

11 Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. 12 Die aber an dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. 13 Die aber auf dem Fels sind die: Wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Sie haben aber keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. 14 Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht zur Reife. 15 Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.

Amen.

Liebe Gemeinde.

Viele vermissen das Einkaufen in den Innenstädten und das Shoppen in den Geschäften. Der Einzelhandel möchte wieder
Geschäft machen und freut sich schon auf die Kunden.

Jede und jeder von uns, der im Einzelhandel in den Geschäften einkauft, gehört zu einer Kundengruppe. Seit Jahren analysiert der Einzelhandel seine Kundenstruktur.

Die Kundengruppen haben einen Namen und werden kurz
und präzise beschrieben. Da ist die Gruppe der Smartshopper, sie zeichnen sich aus, dass Wert auf Qualität legen und relativ genau wissen, was sie wollen.

Dann sind da die Hybridkunden. Die verhalten sich wie ein Auto mit zwei Antriebsmöglichkeiten. Sie kaufen mal sehr günstig beim Discounter und beim nächsten Mal kaufen sie in der Tankstelle ein.
Ein Kaufverhalten, das sich nach Lust und Laune ändert.

Dann gibt es noch die Best Ager oder junge Alte, sie sind zwischen 40 – 60 Jahre, achten auf Bio Produkte und lieben großartigen Service.

Das Beste aber sind die Stammkunden, die loyal sind und  immer wieder gerne in ein Geschäft kommen, um dort zu kaufen. Warum wird das alles gemacht. Wenn der Einzelhandel seine Kunden kennt, kann er sein Angebot danach ausrichten. Ein guter Kundenmix verspricht Zukunft. Deshalb diese Einteilung.

Im Bibeltext, den wir gehört haben, stellt Jesus Ergebnisse vor. Er nennt Zahlen. Der Sämann schüttet 100%
Samen aus, aber nur 25% bringen Frucht. Woher hat Jesus diese Zahlen? Sind es Erfahrungswerte, hat er eine Untersuchung in Auftrag gegeben oder ist es eine Einschätzung?

Neben der Zahl, dass wohl nur 25% seine Botschaft annehmen,
beschreibt er verschiedene Ackerböden. Er spricht von Samen,
die auf dem Weg landen, aufgefressen werden und keine Frucht bringen, von Samen, die auf einem Felsgrund landen und keine Wurzel bekommen und von Samen, die im Dornengestrüpp ersticken. Teilt Jesus seine Zuhörerschaft ein? Bedient er sich dafür der Landwirtschaft und den Ackerböden?

Wofür brauchen seine Zuhörer das? Was will er uns damit sagen?

Menschen aus den Städten machen sich zu ihm auf, müssen dazu raus aufs Land in die Provinz. Jesus wird predigen. Plötzlich kommt jemand, den das Volk hören möchte. Jesus
live erleben, dafür lohnt es sich aufzubrechen. Es gab bestimmt
Erwartungen und Sehnsüchte auf die große Zeitenwende, die
Jesus nun bringen sollte. Die Leute werden elektrisiert gewesen
sein.

So ziehen sie hinaus in Scharen, neugierig, hoffend, suchend. Jesus spricht diese Stadtmenschen mit einfachen Worten an. Jesus erzählt, was alle schon kennen, erzählt vom
Tun des Landmanns, des aussäenden Bauern.

Und wenn wir im Deutschland des 21. Jahrhunderts mit einigen Erzählungen gewisse Schwierigkeiten haben, dann nur deshalb, weil auf unseren Äckern zuerst gepflügt und dann gesät wird, im Palästina zurzeit Jesu die Sache aber genau umgekehrt erfolgte. Der Same wird zuerst übers Land geworfen, dann kommt der Bauer mit dem einfachen Pflug und bedeckt damit den Samen. Etliches wird dabei nicht zugedeckt, anderes fällt auf steinigen Boden und ein dritter Teil fällt dorthin, wo er vertrocknet. Jesus endet mit den Worten: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Liebe Gemeinde. Der Samen, das ist Gottes Wort. Er fällt hinein in diese Welt, viele Stimmen tragen es weiter – wie der Wind die Samenkörner - in alle Himmelsrichtungen weht. So wird es ausgestreut Gottes Wort. Auch wir streuen es aus. Jetzt im Gottesdienst. Wenn ich über das Gleichnis nachdenke, dann kommt es für mich auf 3 Punkte an.

Der Same braucht einen Nährboden, einen guten Acker.
Auf viele Menschen ist Gottes Wort gefallen und hat Früchte getragen. Christen engagieren sich in dieser Welt, nehmen Anteil an Leid, Not, Elend und tragen das Wort Gottes in den Alltag, zu denen, die Hoffnung und Trost brauchen. Dort kommt das Gleichnis den Ackerböden sehr nahe. Denn,

manches Menschen Leben fällt auf felsigen Grund. Kinder – sterben – mit 5 Jahren, weil es in ihrem Land keine Medikamente gibt, um sie gesund zu machen. Menschen, die von Terror und Vertreibung aus ihrer Heimat fliehen und nicht auf offene Arme, sondern auf Ablehnung treffen. Wie sollen sie, neue Wurzeln schlagen?

Manches Menschen Leben fällt unter die Dornen. Hass und Gewalt ersticken Liebe und Menschlichkeit noch im Keim. So wachsen Menschen auf, – auch in unserem Land. Werden verprügelt, missbraucht, allein gelassen. Wer nie Nähe und Liebe erfahren hat, wie soll er sie anderen weitergeben. Wo Zuneigung und Selbstwert keine Chance haben zu wachsen, da gehen andere Saaten auf. Das sehen wir in unserem Land, da
entwickelt sich ein Nährboden der Menschenverachtung.

Mancher Menschen Leben fällt auf den Weg. Da sind die Ängste und schrecklichen Lebenserfahrungen, die Hoffnung und Freude einfach wegpicken. Die Trauer um den geliebten Menschen, der so schmerzhaft fehlt, die Diagnose, die alle Pläne zu Nichte macht, der Existenzverlust jetzt in der Pandemie.

Kommen wir zum zweiten Punkt. Ein guter Nährboden braucht Nährstoffe und eine Pflanze, die wächst auch. Sie braucht Regen und Sonnenschein, Wind und Schatten, Wärme und Kälte.


Auch ein Christ, dem Gottes Wort zugefallen ist, wächst ein Leben lang, Das Christsein ist nie fertig. Dafür leben wir unseren Glauben in Gemeinschaft. Wir wollen ihn mit anderen teilen, damit wir voneinander und füreinander lernen und wachsen. Allein könnte er im Dornengestrüpp verkümmern, die Wurzel langsam austrocknen.

So hören und bedauern wir, dass Kirche als Institution in unserem Land z. Z. nicht in ist. Wir diskutieren und überlegen, wie wir den Samen wieder zielgenauer einsetzen können, umso mehr Wachstum zu generieren. Kirche ist und bleibt die Stimme für die, die selber keine Stimme haben.

Sie soll dort sein, wo man sie nicht erwartet. Sie soll Themen anstoßen, die Menschen bewegt. Sie soll ihre gute Botschaft nicht selbst verkonsumieren. Sie soll die Botschaft ausstreuen und zum Wachsen bringen lassen.

In den letzten Tagen habe ich einen Zeitungsbericht über die unhaltbaren Zustände der Geflüchteten gelesen. Sowohl die menschenunwürdige Unterbringung in unserem Europa, als auch die unterlassene Hilfeleistung auf dem Meer. Der Journalist fragte abschließend? Wo ist der Retter von Weihnachten?

Ein letzter Gedanke.
Jesus wollte die Menschen nicht einteilen, so wie es der
Einzelhandel tut. Jesus weiß, dass auf den Ackerböden dieser Welt viel Schreckliches passiert. Er weiß auch, dass Menschen um ihren Glauben verfolgt werden, dass Menschen, die sich für andere einsetzen, Hass und Gewalt erleben. Er weiß, wie gefährdet ein Glaube sein kann.

Er weiß, dass der Same noch da ist, den er in uns gelegt hat. Und ich? Versuche, das Wort weiterzugeben. Bei jedem auch weltlichen Geburtstagsgruß bekommen die Menschen ein G hoch 3 von mir: Gesundheit, Glück und Gottes Segen. Den kann jeder gebrauchen. Zum Jahreswechsel nicht nur ein Happy New Year, sondern ein neues gesegnetes Jahr mit den besten Grüßen der Jahreslosung und Trauerbriefe beschließe ich mit einem Bibelvers. Meinen Rücklauf messe ich nicht. Ob ich über oder unter 25% liege, liegt nicht in meiner Verantwortung. Ich bin aber fest überzeugt, dass mancher Samen große Frucht bringt. Seit einigen Wochen verfolge ich das Schicksal von Phillip Mickenbecker. Ein junger Mann, der an Krebs erkrankt ist. Sein Leben war in voller Bewegung, dann kam die Krankheit und dann die Sache mit Gott. In einem Artikel schreibt er zuletzt: Ich bin Gott immer weggerannt, weil ich dachte, er würde mich einengen. Ich dachte, er wäre ein echter Spaßverderber. Ich dachte, er ist da, um uns zur Rechenschaft zu ziehen. Doch plötzlich spürst du, er geht mit dir und du kannst mit ihm zu so viel schwierige Gespräche führen wie mit einem guten Freund. Danke für alle Gebete, danke für eure Anteilnahme. Über 21.000 Menschen haben mit ihm bislang sein Schicksal geteilt. Freuen wir uns über jeden Samen, der auf gutes Land fällt. Gott sät uns alle aus, so wie wir sind und schickt uns alle auf den Weg. Amen. Und der Friede Gottes, der größer ist als alle menschliche Vernunft, der behüte und bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Fürbitten

Herr, unser Gott,

Dein Reich kommt. Du hast es verheißen.

Die Saat ist gesät. Lass uns daraus Mut schöpfen und neue Energie gewinnen.

Du sprichst zu uns. Wir wollen Dir antworten mit Herzen, Mund und Händen.

Lass Dein liebevolles und klares Wort wirken in dem, was wir fühlen, sagen und tun.

 

Wir bitten Dich um Geduld und Gelassenheit,

dass wir entdecken, wo Du am Werk bist und das unsere getreu verrichten,

dass wir den Mut nicht verlieren, wenn der Same der Liebe noch nicht aufgegangen ist.

 

Wir bitten Dich,

dass in den Medien die Würde des Menschen geachtet und der Wahrheit gedient wird,

dass die jungen Leute erleben und lernen, was ihnen Hoffnung und sinnvolle Ziele gibt,

dass wir das Teilen lernen, das Teilen des Reichtums und der Arbeit und der Zeit;

und dass wir Wege des gerechten Ausgleichs finden zwischen Ost und West, Nord und Süd.

 

Wir bitten Dich für Deine Gemeinde in aller Welt,

dass Dein Wort aus ihrem Zeugnis und Dienst zu vielen Menschen spricht

und dass es einmütige, deutliche und verlässliche Worte sind.

 

Wir bitten Dich,

dass Menschen mit Verantwortung sich bewusst werden, welche Saat sie aussäen.

Wir bitten dich für alle, um deren Not wir wissen,

die krank sind, im Sterben liegen, die einsam sind oder unglücklich,

die unter Krieg, Gewalt und Hunger leiden.

 

Lass das Wort Deiner Liebe und das Licht Deines Lebens

hell leuchten über Deiner ganzen Schöpfung

bis sie vollendet wird in Deinem Reich.

Amen.

Vater Unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich!

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir
und sei dir gnädig.

Der Herr hebe sein Angesicht auf dich
und gebe dir Frieden. Amen.