5. Sonntag nach Trinitatis - 04. Juli 2021

Gottesdienst aus der Pauluskirche mit Prädikant Matthias Mladek - Lektorin: Stefanie Leosz

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Epheser 2,8

Mit dem Wochenspruch aus Epheser 2 grüße ich Sie ganz herzlich zum Gottesdienst am 5. Sonntag nach Trinitatis.

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 73

Gott ist dennoch Israels Trost für alle,

die reinen Herzens sind.

Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen;

mein Tritt wäre beinahe geglitten.

Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen,

da ich sah, dass es den Frevlern so gut ging.

Sie höhnen und reden böse,

sie reden und lästern hoch her.

Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein;

was sie sagen, das soll gelten auf Erden.

Darum läuft ihnen der Pöbel zu

und schlürft ihr Wasser in vollen Zügen.

Dennoch bleibe ich stets an dir;

denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,

du leitest mich nach deinem Rat

und nimmst mich am Ende mit Ehren an.

Wenn ich nur dich habe,

so frage ich nichts nach Himmel und Erde.

Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,

so bist du doch, Gott,

allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Tagesgebet

Lasst uns beten:

Barmherziger Gott, durch die Taufe hast Du uns in deine Nachfolge gerufen.

Wir danken dir, dass du uns für würdig erachtest,

und bitten dich:

hilf uns, dass wir deinem Ruf folgen

und stets auf deinen Wegen wandeln wollen.

Das bitten wir dich durch Jesus Christus,

deinen Sohn,

der mit dir und dem Heiligen Geist

lebt und herrscht in Ewigkeit.
G:Amen

Lesung Lukas 5, 1-11

Jesus ruft Menschen in seine Nachfolge. Dabei erhalten sie gleich einen Auftrag: einfache Fischersleute werden zu Menschenfischern.


Hört, was geschrieben steht im Evangelium nach Lukas im 5. Kapitel:


Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, da stand er am See Genezareth.

Und er sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.

Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus.

Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!

Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.

Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen.

Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und ihnen ziehen helfen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken.

Da Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch.

Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die mit ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten,

ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.

Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

AMEN

Predigt

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.


Liebe Gemeinde,


der Büroalltag ist hart, statt zusammenzuarbeiten, macht irgendwie jeder sein eigenes Ding...

Klaus versucht es jedem recht zu machen, bloß nicht auffallen, auf keinen Fall irgendwo anecken...

Carla hat ganz klar ihr Ziel vor Augen: Teamleitung in spätestens zwei Jahren, koste es, was es wolle...

Man muss halt auch mal über Leichen gehen können“ ist ihre Devise..


Karin hat schon lange die Nase voll,6 Jahre, 9 Monate und 24 Tage bis zur Rente, mir kann eh keiner mehr was“!

Bernd´s Lieblingslektüre sind die Stellenanzeigen, nichts wie weg, denkt er sich, am Ende schafft er den Absprung nie...

Spätestens jetzt sollte sich der Chef oder die Chefin Gedanken machen:

Hier läuft offenbar etwas ganz entscheidend aus dem Ruder...


Das Team zerfällt, der Zusammenhalt schwindet und damit auch die Erfolge, das Gute, das die Mannschaft erreichen könnte...

Im Berufsalltag kommt es in solchen Situationen oft zu einer Mediation, einem moderierten Gespräch...

Gemeinsam mit einem Außenstehenden, einer neutralen Person, wird nach Lösungen gesucht...

Der Mediator bietet den Raum, seine Gedanken, seine Gefühle, ja auch seine Wut, seine Sorge und mögliche Enttäuschungen auszusprechen...

Alle Beteiligten gemeinsam suchen nach Lösungsansätzen und nach einem wertschätzenderen Miteinander, in dem jeder seinen oder ihren Platz findet und sich einbringen kann...

Dieser Blick von außen tut gut und er ist hilfreich...


Der erste Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth, ist fast so etwas, wie so eine Mediation im modernen Berufsleben, nur, dass sich Paulus hier, vor fast 2000 Jahren, an die Christinnen und Christen in Korinth richtet.


Ich lese aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 1, die Verse 18-25 in der Übersetzung der Basisbibel.

Überschrieben ist er mit den Worten: Die Botschaft vom Kreuz und die Weisheit der Welt


Die Botschaft vom Kreuz erscheint denen,

die verloren gehen, als eine Dummheit.

Aber wir, die gerettet werden,

erfahren sie als Kraft Gottes.

Denn in der Heiligen Schrift steht:

»Ich will die Weisheit der Weisen auslöschen

und von der Klugheit der Klugen nichts übrig lassen.«

 

Wo sind jetzt die Weisen, wo die Schriftgelehrten,

wo die wortgewaltigen Redner unserer Zeit?

Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt

als Dummheit entlarvt?

Die Weisheit Gottes zeigt sich in dieser Welt.

Aber die Welt hat ihn mit ihrer Weisheit nicht erkannt.

Deshalb hat Gott beschlossen,

durch eine scheinbar unsinnige Botschaft

alle Glaubenden zu retten.

Die Juden wollen Zeichen sehen.

Die Griechen streben nach Weisheit.

Wir dagegen verkünden Christus, den Gekreuzigten:

Das erregt bei den Juden Anstoß

und für die anderen Völker ist es reine Dummheit.

Christus ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

Das verkünden wir allen, die berufen sind-

Juden wie Griechen.

Denn was an Gott als dumm erscheint,

ist weiser als die Menschen.

Und was an Gott schwach erscheint,

ist stärker als die Menschen.

Amen


Liebe Gemeinde,


Korinth, eine Hafenstadt, die ein bisschen an unser heutiges Wehringhausen erinnert...

Menschen unterschiedlichster Herkunft,

Anhängerinnen und Anhänger unterschiedlichster Glaubensrichtungen, verschiedener Religionen...

Eine nicht unbeträchtliche Zahl von Menschen, die wir als reich bezeichnen können...

Aber auch Sklaven, unfreie Arbeiter, Menschen am Existenzminimum...


Auf seiner 2. Missionsreise, so etwa 49 nach Christus war Paulus nach Korinth gekommen.

Lange, über ein Jahr, hatte er den Menschen dort gepredigt, die gute Nachricht, das Evangelium erzählt...

Viele hatten sich taufen lassen, waren Christinnen und Christen geworden...

All diese Menschen, die als christliche Gemeinde in Korinth lebten, auch sie hatten die unterschiedlichsten Wurzeln:

Gläubige Juden, die auch nach der Taufe an den Regeln jüdischen Lebens festhalten wollten

und auch festhielten...

Die sogenannten Judenchristen auf der einen Seite und die sogenannten Heidenchristen auf der anderen:

Griechinnen und Griechen meist, die zuvor an verschiedene Gottheiten geglaubt hatten...


Schnell entbrannte ein ständiger Streit, ein Konflikt in den Gemeinden, eben ein Konflikt zwischen

und über diese Judenchristen und Heidenchristen...

Ein Konflikt, so laut und wahrnehmbar, dass Paulus es für erforderlich hielt, sich da einzuschalten...

Der Brief, dessen Ausschnitt wir gehört haben, ist Paulus Antwort auf diesen Streit,

ist seine Mahnung, den eigenen Verstand nicht über den Glauben zu stellen...

Die Botschaft vom Kreuz erscheint denen, die verloren gehen, als eine Dummheit.

Wer nicht glauben kann und will, so verstehe ich Paulus hier, für den ist Jesu Tod am Kreuz

und seine Auferstehung nichts wert...

Der- oder diejenige „kapiert“ einfach nicht, was hinter Ostern steckt, was Auferstehung bedeutet,

und wie riesig und wunderbar dieses Geschenk der Gnade für uns ist...

Aber wir, die gerettet werden, erfahren sie als Kraft Gottes.


Wer sich aber für den Glauben öffnet, Gott sucht, auf dem Weg bleibt, der wird daraus alle Kraft ziehen können, die er oder sie benötigt...

Ich glaube fest daran:

Gott will mich stärken, wenn ich schwach bin...

Er will mich auffangen, wenn ich ins Straucheln gerate...

Er hilft durch schwere Zeiten, mir und uns allen...

Denn in der Heiligen Schrift steht:

»Ich will die Weisheit der Weisen auslöschen und von der Klugheit der Klugen nichts übrig lassen.«


Wo sind jetzt die Weisen, wo die Schriftgelehrten, wo die wortgewaltigen Redner unserer Zeit?

Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt als Dummheit entlarvt?

Die Weisheit Gottes zeigt sich in dieser Welt.

Aber die Welt hat ihn mit ihrer Weisheit nicht erkannt.

Wo sind die Weisen, die Schriftgelehrten dieser Welt?

Wo sind die weltlichen Herrscher, die mit Verstand und Herz regieren?

Manchmal denke ich:

Es gibt sie nicht mehr, wir hören und sehen sie nicht mehr...

Was wir hören sind die Radauschläger, die Populisten, die Hasser und Hetzer...

Was wir hören, sind die Trumps, die Orbans, die Tschewchenkos, die Erdogans dieser Welt...

Was wir hören das sind die Pegidas, die Querdenker die Hökes und Gaulands dieser Welt...

Sie trauen sich immer wieder, das Unaussprechliche, das Menschenverachtende, das Hasserfüllte auszusprechen, ja laut herauszuschreien...

Auf die Wahrheit verwenden sie keinen Gedanken...

Auf Menschlichkeit und Weltoffenheit verwenden sie keinen Gedanken...

Und ich frage mich:

Was gibt diesen Menschen das Recht, andere zu diffamieren...

Anderen das Recht abzusprechen, ihr Leben zu führen, ihre Liebe zu lieben und ihre Träume wahr werden zu lassen?

Wer gibt diesen Menschen das Recht, und was werden sie damit erreichen?


Ich bin vor einiger Zeit bei einem Lied von Bodo Wartke hängengeblieben…

Der Kabarettist und Liedermacher beginnt seinen Song: „Nicht in meinem Namen“ mit den Worten:


Wenn ich ein Gott wär von irgendeiner traditionsreichen, populären Weltreligion
Von welcher Religion ist dabei völlig egal
Dann hätt ich was zu sagen, das geht euch alle an
Denn ihr habt da etwas Wesentliches missverstanden
Und das bereits zum wiederholten Mal…


Im ersten Moment denke ich:

Ist das nicht etwas anmaßend?

Wie kann er nur?

Doch dann wird mir immer deutlicher:

Ja, ich denke, Bodo, Du hast recht…

Genau so stelle ich mir Gottes Gedanken zu dem Mist vor, der um uns herum geschieht:

 

All der Hass und all das Leid, für das ihr weltweit verantwortlich seid
Flucht und Vertreibung und all die menschlichen Dramen
Unterdrückung, Krieg, Völkermord
Wovon ihr behauptet es wär Gottes Wort
All das geschieht nicht in meinem Namen


Wir werden aus Urheberrechtsgründen den Song im Online-Gottesdienst nicht abspielen können, aber Sie finden ihn mehrfach im Internet. Er ist, wie ich finde absolut hörenswert:


Wenn ihr wie Gott regiert und Welt erdrückt
Eure Frauen verachtet und unterdrückt
Aufgrund eurer Werte, eurer, ach so tugendsamen
Nach denen man als Frau nicht widersprechen darf
Sondern eingesperrt wird und versklavt
Dann handelt ihr damit nicht in meinem Namen


Ja, die Aussage unseres Predigttextes, finde ich in diesem Song wieder:

Das was Du Mensch, als richtig, als wichtig, als gottgegeben verstehst:

Es entspringt oft nicht der Weisheit Gottes:

Im Gegenteil:


Ihr verwandelt diesen Planeten in einen finst'ren, unduldsamen
Und verschandelt das Ansehen all derer, die in Frieden kamen
Es wird Zeit, dass euch einer Stand hält, eurem Wahn, diesem grausamen
Denn ihr handelt nicht in meinem Namen
Denn ihr handelt nicht in meinem Namen
Shalom in Shala, Amen


Ich glaube fest daran:

So wie Paulus in unserem Predigttext, all den Menschen in Korinth zugerufen hat, die sich für schlechte Wege entschieden haben:

Die Botschaft vom Kreuz erscheint denen, die verloren gehen, als eine Dummheit.

Auch in unserer Welt, in unserer Zeit gilt:

Am Ende wird sich Gottes Weisheit und Wahrheit durchsetzen...

Keiner dieser falschen Propheten, die uns das politische Heil verkünden wollen, die sich für stärker und schlauer halten, als Gott selbst...

Keiner von denen, die sich einbilden, Gottes Wahrheit und Weisheit zu kennen...

Schlimmer noch, die davon ausgehen, sie handelten in Gottes Namen...

Ja, ich glaube fest daran, sie werden ihre Ziele niemals dauerhaft erreichen...


Am Ende wird gelten:

Was an Gott als dumm erscheint, ist weiser als die Menschen.

Und was an Gott schwach erscheint, ist stärker als die Menschen.

Am Ende bestehen Gottes Güte, seine Kraft, seine Stärke und sein Heil...

Am Ende sehen und erleben wir Gottes Antwort auf all unser Flehen und Mühen...

Wir sind immer wieder aufgefordert, schon heute an Gottes guter Welt mitzuwirken...

Unsere Stimmen zu erheben, wenn Unrecht geschieht...

Laut zu werden, wenn in unserer Nachbarschaft Menschen verboten werden soll, sich zu lieben...


Wenn im Jahr 2021, mitten in Europa, Menschen Angst haben müssen, wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung...

Vielleicht geht es mir da, wie einer guten Chefin, einem umsichtigen Chef:

Ich will einfach nicht, dass wir gegeneinander statt miteinander leben.

Ich will nicht weghören und abtauchen, wenn sich Menschen verletzen und gering schätzen...

Ich will mich nicht abfinden, mich nicht verabschieden vom Mitdenken, nicht innerlich kündigen in diesem Leben...

 

Ich wünsche mir, dass es Ihnen ähnlich geht...

Und ich hoffe darauf, das Paulus als unser Mediatior gemeinsam mit uns, gute Lösungen findet...


Amen

 

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft,

bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus, unserem Bruder.

Amen.

Fürbitten

Herr Jesus Christus,

du rufst uns in deine Nachfolge.

Manchmal hören wir die Worte nicht,

oder wir verstehen sie nicht,

und wir fragen: bin ich gemeint?

Hilf, dass wir deinen Ruf hören

und annehmen, damit wir den Weg gehen,

den du für uns bestimmt hast.


Dein Weg ist ein Weg des Friedens.

So bitten wir dich für die Menschen,

die Krieg wollen und Krieg führen,

dass du ihnen den wahren Weg des Lebens zeigst,

damit die Menschen,

die unter Krieg, Hass und Verfolgung leiden,

wieder in Freiheit leben können.


Dein Weg ist ein Weg der Liebe.

So bitten wir dich für alle,

die Hilfe brauchen,

die einsam und allein sind,

dass du Menschen zu ihnen führst,

die ihnen deine Liebe offenbaren.


Dein Weg ist ein Weg der Gemeinschaft.

So bitten wir dich für die Menschen,

die uns im Glauben verbunden sind in der ganzen Welt.

Lass deinen Geist unter ihnen wirksam sein.


Dein Weg ist ein Weg der Versöhnung.

So bitten wir dich für die,

die schuldig geworden sind

und nicht wissen,

wie sie damit umgehen können.

Lass sie erkennen,

dass du Ihnen voller Gnade begegnen willst.


Dein Weg ist ein Weg der Freiheit.

So bitten wir dich für alle,

die gefangen sind

  • in den Gefängnissen,

  • aber auch in den sogenannten Sachzwängen,

  • in ihrer eigenen, kleinen Welt,

  • die keinen Raum lässt für deine unermessliche Weite.

  • Hilf, dass sie das Geschenk der Freiheit annehmen

  • an Leib und Seele.


Dein Weg ist ein Weg des Heils.

So bitten wir dich für alle Schwachen,

für alle Kranken,

für die Sterbenden.

Lass sie erfahren,

dass dein Heil alles durchdringt,

auch den größten Schmerz.

Gib Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit

Hoffnung auf ein Leben in dir.

Vater Unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme,

dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen

Segen

Gehet hin im Frieden des Herrn. – Gott sei ewiglich Dank.

Gott segne dich und behüte dich!

Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir

und sei dir gnädig.

Gott hebe sein Angesicht auf dich

und schenke dir Seinen Frieden.

Amen.