4. Advent - 19. Dezember 2021

Gottesdienst aus der Pauluskirche mit Prädikant Matthias Mladek - Lektor: Tobias Busch

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Phil 4, 4-5)

Mit dem Wochenspruch aus Philiper 4 grüße ich Sie herzlich zum Gottesdienst am 4. Sonntag im Advent.

 

 

Eröffnung

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalmgebet: Der Lobgesang der Maria (Magnificat)

Meine Seele erhebt den Herrn,

und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes;

denn er hat die Niedrigkeit

seiner Magd angesehen.

Siehe, von nun an

werden mich selig preisen alle Kindeskinder.

Denn er hat große Dinge an mir getan,

der da mächtig ist

und dessen Name heilig ist.

Und seine Barmherzigkeit

währt von Geschlecht zu Geschlecht

bei denen, die ihn fürchten.

Er übt Gewalt mit seinem Arm

und zerstreut, die hoffärtig sind

in ihres Herzens Sinn.

Er stößt die Gewaltigen vom Thron

und erhebt die Niedrigen.

Die Hungrigen füllt er mit Gütern

und läßt die Reichen leer ausgehen.

Er gedenkt der Barmherzigkeit

und hilft seinem Diener Israel auf,

wie er geredet hat zu unseren Vätern,

Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit.

Tagesgebet

Lasst uns beten:

Allmächtiger Gott,

hier sind wir

und warten voller Hoffnung

auf dein Erscheinen.

Lass uns nicht vergeblich hoffen,

sondern mach wahr,

was du durch die Zeiten verkündet hast:

dass unsere Erlösung naht.

Dies bitten wir durch unsern Herrn Jesus Christus,

der mit dir

und dem Heiligen Geist

lebt und wirkt in Ewigkeit.

Lesung Lukas 1, 26-56

Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, sie, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt und rief laut und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. Ja, selig ist, die da geglaubt hat! Denn es wird vollendet werden, was ihr gesagt ist von dem Herrn.

Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. Und seine Barmherzigkeit währet für und für bei denen, die ihn fürchten. Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit. Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate; danach kehrte sie wieder heim.

Predigt

Gnade sei mit Euch...


Liebe Gemeinde,


Es gibt Begegnungen zwischen Menschen, die Weltgeschichte schreiben können.

Da treffen zwei hochrangige Politiker aufeinander und handeln die nächsten Schritte zwischen den Weltmächten aus.

Da werden Handelsabkommen abgeschlossen, die sich auf die gesamte Weltbevölkerung auswirken.

Da werden Verträge geschlossen, die aus zwei Ländern eines machen können oder es wenigstens sollen.

Aber wohl kaum ist ein Treffen zwischen zwei Menschen, genauer gesagt zwischen zwei Frauen jemals ungewöhnlicher gewesen als ein Treffen, das vor ziemlich genau 2000 Jahren stattfand, das Treffen zwischen Elisabeth und Maria:

Elisabeth, eine Frau in schon vorgerücktem Alter, die nach menschlichem und biologischem Ermessen keine Kinder mehr bekommen konnte.

Elisabeth ist im sechsten Monat schwanger – eine Zeit, in der die Kindsbewegungen schon deutlich zu spüren sind und die Schwangerschaft unübersehbar ist.

Maria, eine junge Frau, wohl eher noch ein junges Mädchen – heute wird vermutet, dass sie zwischen zwölf und vierzehn Jahren alt gewesen sein mag,

Maria, die zwar verlobt, aber noch nie mit einem Mann zusammen gewesen ist, wie Lukas sagt, diese Maria hat erfahren, dass sie schwanger wird.

Maria wird als sehr gottesfürchtig beschrieben, darum glaubt sie den Verheißungen des Engels, der ihr alles überbracht hat, und sie ist bereit zu den außergewöhnlichen Vorkommnissen, die auf sie zukommen. Doch sie braucht jemanden, mit dem sie ihr Wissen teilen kann – Joseph, ihr Verlobter ist dafür eher nicht geeignet, dem kann sie das nicht erzählen, er wäre damit erst einmal überfordert.

Ihre Eltern, kann sie damit auch nicht konfrontieren, will sie sich nicht kompromittieren und womöglich ausgestoßen werden.

So geht sie zu Elisabeth, von der sie soeben durch den Engel erfahren hat, dass diese schwanger ist.

Elisabeth hält sich verborgen, weil sich sonst die Leute über ihre Schwangerschaft bestimmt den Mund zerrissen hätten.

Maria ist wahrscheinlich die erste Außenstehende, die überhaupt von der späten Schwangerschaft der Elisabeth erfährt.

Und so macht sich das junge Mädchen auf und wandert in die Berge zu ihrer entfernten Verwandten Elisabeth. Sie geht zu Elisabeth, nicht weil sie in irgendeiner Weise an den Worten des Engels zweifelt, sondern weil sie sich darüber freut und bestätigt sehen will, was ihr verkündigt worden ist.

Noch einige Male in ihrem Leben wird Maria aufbrechen und einem neuen, unerwarteten Ziel entgegengehen:

Im hochschwangeren Zustand wird sie mit Joseph nach Bethlehem laufen müssen um sich in die Einwohnerlisten eintragen zu lassen aufgrund einer Laune des regierenden Kaisers

als junge Mutter wird sie mit Mann und Kind nach Ägypten fliehen, um das Leben ihres Sohnes vor dem Zugriff des Königs Herodes zu bewahren

als Mutter eines Zwölfjährigen wird sie diesen suchen und völlig unvorbereitet auf diese Situation im Tempel unter den Schriftgelehrten finden

nach etlichen Jahren, als nicht mehr ganz so junge Frau – sie mag dann ca. 46 Jahre alt sein - wird sie nach Golgatha gehen und dort sehen und erleben, wie ihr Sohn am Kreuz hingerichtet wird.

Dagegen ist diese Wanderung zu Elisabeth vergleichsweise harmlos und einfach, weiß sie doch, wohin sie geht und wer sie begrüßen wird.

Diese Begrüßung fällt allerdings außergewöhnlich aus. Das Ungeborene, das Elisabeth trägt – sie weiß ja, dass es ein besonderes Kind sein soll mit einer besonderen Aufgabe – dieses Ungeborene erkennt zuerst, wer ihm und seiner Mutter da entgegentritt.

Und schon ein Ungeborenes kann Freude empfinden, und so hüpft es im Leib der Mutter. Es scheint eine andere Kindsbewegung als sonst zu sein, denn Elisabeth begreift sofort, dass hier etwas Besonderes passiert.

Und sie begrüßt Maria mit den überschwänglich anmutenden Worten:

Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes! Und wie geschieht mir das, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. Und selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn.

Das sind Worte, die man sonst eher selten hört.

Elisabeth – ist be“geist“ert im wahrsten Sinne des Wortes – sie nennt Maria „gepriesen“ und „selig“ – in den neueren Übersetzungen heißt das „gesegnet“, „glücklich“, „auserwählt“…

Und mit ihrer Be“geist“erung steckt sie Maria regelrecht an!

Maria beginnt ebenfalls überschwänglich zu reden - eines der bekanntesten Loblieder in der Bibel überhaupt – sie stimmt das „Magnificat“ an.

Das Loblied, das wir zu Beginn des Gottesdienstes gemeinsam gebetet haben.

Maria spricht oder singt dieses Loblied als Antwort auf die Gnade, die sie erfahren hat – die Gnade, den Messias zur Welt bringen zu dürfen. Die Worte des Engels klingen noch immer in ihr nach.

„Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden“ und auch „sein Reich wird kein Ende haben“. Und so ist dieses Lied der Maria das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde.

So jedenfalls hat Dietrich Bonhoeffer es ausgedrückt

Es ist nicht die sanfte, zärtliche, verträumte Maria, wie wir sie auf Bildern sehen, sondern es ist die leidenschaftliche, hingerissene, stolze, begeisterte Maria, die hier spricht.

Ein hartes, starkes, unerbittliches Lied von stürzenden Thronen und gedemütigten Herren dieser Welt, von Gottes Gewalt und von der Menschen Ohnmacht.

So hat Dietrich Bonhoeffer das Magnificat und seine Sängerin gesehen.

Jesus sagt in Matthäus 23: 

Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

Maria hat uns vorgelebt, was das heißt.

Und sie rühmt den himmlischen Vater wegen seiner Treue, die er gegenüber seinem Volk Israel gezeigt hat. Sie lobt ihn, weil er seinem Volk eine hilfreiche Hand hingereicht hat – so wie er uns auch die hilfreiche Hand hinhält, wir brauchen sie nur zu ergreifen.

Gott ist barmherzig, so sagt Maria in ihrem Lobgesang. Er zürnt nicht ewig.

Schon in Jesaja 54 sagt er: 

Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser.

Und diese Gnadenzeit ist nun angebrochen, das will uns Maria mit ihrem Lobgesang sagen.

Wenn ein König sich ankündigt, dann bricht die Vorfreude aus. Freude auf den Besuch, der kommen will.

Doch hier ist es nicht nur ein Besuch, sondern er will für immer bei uns bleiben und in unseren Häusern, in uns wohnen.

Das Magnificat ist das älteste Adventslied überhaupt. Und es ist aktuell wie kaum zuvor.

Die Zukunftsmusik ist keine Zukunftsmusik mehr. Sie kann unsere Gegenwart bestimmen.

Gottes Zukunft ist angebrochen in denen, die ihn in sich tragen – schon jetzt.

Lassen wir unsere Gegenwart durch dieses Lied bestimmen?

Was hat das für Konsequenzen?

Plötzlich hat das Lied mit unserer Lebenswirklichkeit zu tun.

Mit weltweiter Ungerechtigkeit, mit „Geiz ist geil“ und dem was unser Sparen, mit Bauern und Arbeiterinnen in Afrika, Asien und Osteuropa macht.

Keiner soll sagen, böse Menschen haben keine Lieder.

Sie haben Lieder, und was für welche.

Die Nazis in Ostdeutschland beispielsweise, verteilen schon seit Jahren CDs an den dortigen Schulen. „Schulhof-CDs“ wie diese abscheulichen Dinger von ihnen verharmlosend genannt werden.

Aber mit einem Lied wie dem Magnifikat können wir dagegen ansingen.

Plötzlich hat das Lied zu tun mit denen im Dunkeln, und ich sehe sie.

Sie leben neben mir, in meiner Stadt, in unserer Stadt und wir werden aufmerksam auf sie.

Plötzlich hat dieses Lied zu tun mit den Menschenverächtern,

mit denen, die heute wieder ganz groß die braunen Parolen schreien und mit denen, die lauthals brüllen „Ausländer raus!“

Meine Konsequenzen, unsere Konsequenzen?

Wir hören auf, der Macht Opfer zu bringen. Wir erheben unsere Stimme, gehen die kleinen Schritte aufeinander zu.

Die Supermärkte – beispielsweise- sind voll, und auch hier in der Gemeinde, erhalten wir ein gutes Sortiment, an fair gehandelten Waren. Wir können genießen, ohne auf Kosten anderer zu leben...

Wir haben eine Stimme, wir können manch dummes Gerede verhindern

Ein: „Ich will so etwas nicht hören“ kann schon zum Nachdenken anregen, diese oder jene Stammtischparole im Keim ersticken. Oftmals entsteht daraus ein Gespräch, haben wir die Chance, etwas von Gottes Menschenliebe weiterzutragen.

Advent ist nicht nur ein schönes feierliches Gefühl, nicht nur Zeit der Besinnung, sondern wirklich Gottes Kommen in unsere Welt. Nicht nur unsere kleine bescheidene Welt, sondern die große Welt.

Und Maria? Maria blieb noch 3 Monate bei Elisabeth, so steht es am Ende unseres Predigttextes.

Die beiden Frauen hatten sich mit Sicherheit noch einiges mitzuteilen, so manches Licht mag ihnen dabei noch aufgegangen sein.

Und so stelle ich sie mir vor, die beiden Frauen:

Wie sie sich in den Armen liegen und sich freuen, wie sie reden über die kleinen und großen Alltagssorgen, über die Beschwernisse und Freuden der Schwangerschaft, wie sie Tee trinken und tuscheln und lachen, wie sie ernst werden, weil sie die göttliche Verheißung nicht fassen können, die auf ihnen und ihren Kindern liegen soll. Und immer wieder die Hände auf dem Bauch, guter Hoffnung eben.

Und als Dritter im Bunde, auch wenn er nicht genannt wird, ist Zacharias dabei. Als stummer Zeuge für die Freude, die den beiden Frauen geschenkt wird bei ihrem Treffen.

Und wenige Wochen später wird auch Zacharias einen Lobgesang anstimmen, das „Benedictus“, als sein Sohn Johannes geboren wird.

Lassen wir uns berühren von der Geschichte dieser beiden Frauen, von der Freude ergreifen, die sie ergriffen hat, von der Gewissheit, dass Gott sein Volk nicht verlässt, sondern immer wieder barmherzig auf uns zugeht.

Amen.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist, als all unsere menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne, in Jesus Christus, unserem Bruder.

Amen

Fürbitten

Lasst uns beten:

Gott, du kommst

und bringst Heil und Leben.


Wir bitten dich:

Lass das Adventslicht denen scheinen,

die im Schatten von Krankheit und Tod leben.


Lass dein Licht in die dunklen Täler dringen,

in denen Krieg und Unterdrückung herrschen.


Lass dein Licht die finsteren Winkel ausleuchten,

in denen Missbrauch und Gewalt geschehen.


Lass dein Licht die Nächte der Welt erhellen.


Sende dein Licht und verwandle die Welt.


Vater Unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme,

dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen

Segen

Gehet hin im Frieden des Herrn. – Gott sei ewiglich Dank.

Gott segne dich und behüte dich!

Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir

und sei dir gnädig.

Gott hebe sein Angesicht auf dich

und schenke dir Seinen Frieden.

Amen.