Gott sei Dank!

Mitmachen beim Erntedankfest

Liebe Paulus-Leute,
am kommenden Sonntag feiern wir das Erntedankfest. Für mich ist es immer ein besonderes Fest, weil es so viel sichtbar mit meinem Alltagsleben zu tun hat.

Wie geht es Euch mit Erntedank? Wofür im Leben dankt Ihr Gott? Schreibt es mir per Mail oder Whats-App! Ich nehme einige Gebetsanliegen in mein Gebet im Gottesdienst mit auf.

Und schickt Fotos: Wir möchten Erntedank auf unserer Homepage sichtbar werden lassen. Fotografiert, wofür Ihr dankt, und schickt mir die Bilder! Da darf auch gerne anderes zu sehen sein als nur Essen und Trinken.Martin Luther hat „unser täglich Brot“ auch als Sinnbild verstanden für alles, was wir Gutes im Leben haben.
Vielleicht dekoriert Ihr in Eurer Wohnung auch eine „Erntedank-Ecke“. Auch die könnt Ihr gerne im Foto festhalten und mir schicken. Wenn Ihr mir ein Bild schickt, bedeutet das: Ihr seid auch mit der Veröffentlichung einverstanden.

Ich bin gespannt, was Euch alles bewegt und einfällt!

Elke Schwerdtfeger

Aktion "Brot für die Welt" bittet um Hilfe

Wegen der Absagen von Veranstaltungen durch Covid-19 gibt es auch weniger Kollektenmittel und Spenden für Brot für die Welt. Darum ruft das Amt für MÖWe und Brot für die Welt nun zum Erntedanksonntag am 4. Oktober zu Online-Spenden auf. Diese können direkt unter https://www.brot-fuer-die-welt.de/erntedank vorgenommen werden. Alternativ können auch Projekte zu spezifischen Themen online unterstützt werden: https://www.brot-fuer-die-welt.de/spenden/


Wofür im Leben dankt Ihr Gott?

Gedanken zu Erntedank

Die Mund-Nasen-Schutze gehören in diesem Jahr auch zu dem, wofür ich danke. „… es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott“, hat Matthias Claudius getextet.

Meine Kindheitserinnerung ist ein schöner, großer Apfel, den wir nach dem Erntedankgottesdienst geschenkt bekamen. Er ist lecker und gesund. Und wir möchten auch gesund bleiben. Besonders in diesem Jahr ist uns das bewusst.

Außerdem gehört für mich zum Erntedankfest der Liedtext:
Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn.

Es ist gut, dass wir aus Anlass des Erntedankfestes diese reichen Gaben weiterschenken dürfen, sodass Menschen, denen es schlechter geht als uns, unterstützt werden.

„Und kann mich nicht satt sehen“ – so lautet eine Liedzeile von Paul Gerhardt. So geht es mir, wenn ich in der Umgebung von Hagen wandere. Ich bin dankbar, dass ich diese schöne Landschaft genießen kann.

Vor drei Wochen hatte ich ein sehr schönes Erntedankerlebnis: Unsere beiden Enkelkinder (4 und 2 Jahre) durften frisches Gemüse im Garten unserer lieben Nachbarin selber ernten. Diese tolle Ernte hat unsere Enkeltochter ganz stolz mit in den Kindergarten genommen für das jährliche Herbstfest.

Ich bin dankbar, dass ich dieses Jahr im Garten so viel wachsen sehen konnte und auch noch ernten durfte: Johannisbeeren, Salat, Zucchini, Stachelbeeren, Aubergine, Kürbis, Himbeeren, Gurken und Kräuter.

Ich bin auch dankbar für meine Arbeit und die vielfältigen Erfahrungen, die ich dort machen darf. Und natürlich für die Menschen in meinem Leben, die mich begleiten.

Unser Terrassenbäumchen hat in diesem Jahr vier Äpfel getragen. Eine wunderbare Ernte!

Danke, Gott, für die schönen Blumen.

 

Ein Reim aus Kindergarten-Tagen:

Gott hat die Welt so schön gemacht.
Hast du schon mal daran gedacht,
dich dafür zu bedanken?
Für die Sonne, für den Regen,
für die schöne, frische Luft?


Lieber Gott, wir danken dir,
für alles auf der Erde hier,
dafür, dass es dich gibt,
dafür, dass du mich liebst!


Für mich ist es sehr schön, dass ich mehr beten kann als früher. Es tut mir gut. Es ist wunderbar. Dadurch bin ich auch demütiger geworden angesichts von „einfachen“ Dingen. Das ist eine Gabe, die ich bekommen habe. Und natürlich auch unser Kind, das mein Leben so sehr bereichert!

Als ich am Fenster stand, habe ich das beruhigende und angenehme Geräusch des Regens gehört. Er streichelt die Blätter der Bäume und das Gras. Ich dachte unwillkürlich: Wie wunderbar ist das Wasser im Leben! Alles besteht aus Wasser und ohne Wasser werden alle Schönheit und das Wesen von allem zerstört. Gott sei Dank für diese kostbaren Segnungen!

Lieber Gott, ich danke dir, dass du Obst und Gemüse wachsen lässt!

Ich danke Gott, dass es mir so gut geht, dass ich noch am geselligen Leben teilnehmen kann.

Ich danke dir, lieber Gott, dass ich noch selber Brot backen kann und Eintöpfe kochen. Was ich nicht nutze, kann ich dann einfrieren.

Ich danke Gott für die ganze Ernte, die wir im Garten hatten.

Jeden Morgen freue ich mich aufs Neue, wie draußen alles grünt und blüht! Gott hat uns so viel Schönes und Gutes geschenkt, dass man immer wieder einfach danken muss.

Lieber Gott, ich danke dir, dass du mir das tägliche Brot schenkst und ich trotz meines Alters noch für mich selber sorgen kann.

Ich bin dankbar für meine Gesundheit und die Genesung meines Enkels.

Ich danke Gott für Getreide wie Roggen, Weizen, Hafer, Mais,für Gemüse wie Kohl, Blumenkohl, Rosenkohl, Radieschen, Kürbis, Gurken, Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln, für Obst wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen.

Ich danke Gott, dass ich gesund bin, meine Familie und meine Enkelkinder.

Ich danke für jeden Tag, den Gott mir schenkt, für Gesundheit und dass ich gelernt habe, genügsam und bescheiden zu sein.

Ich danke Gott für meine Freunde.

Ich danke Gott für den Frieden, dass ich in einer Zeit des Friedens geboren bin und bis heute fast nur Positives erleben durfte.

Ich danke Gott, dass ich gesund bin.

Ich danke Gott für meinen Kaffee am Morgen, für Erdbeeren und Spargel im Mai, für meine geliebten Kartoffeln, für das leckere Essen im Café Paula, für meine schöne Wohnung und mein schönes Alter.

Ich danke Gott besonders für die Zweisamkeit mit meiner Freundin!