Harmonic Brass

Der letzte Akkord...

… war natürlich auch lupenrein. Um Loriot zu zitieren: Ein Leben ohne Harmonic Brass ist möglich, aber sinnlos. Ein gut besuchtes Konzert der Superlative lässt uns kurz zurückblicken…

Über drei Jahre haben die Vorbereitungen gedauert. Termine mussten abgestimmt, Preisverhandlungen geführt, Sponsoren gesucht, Verträge gezeichnet, Zimmer gebucht werden. Das Essen wurde koordiniert. Es gab Bewirtung vor, während und nach dem Konzert. Zelte wurden auf- und abgebaut, Mitarbeiter motiviert und vieles mehr.

Dann kommt am Konzerttag ein VW-Bus mit Anhänger vor der Sakristei an und es steigen fünf,  auf den ersten Blick, unscheinbare Menschen aus, denen man nicht ansieht, dass sie Blechbläser der Weltelite sind. Nach Begrüßung, Essen, Zimmerbezug, Aufbau der Technik – zig Blechblasinstrumente rund um den Altar, Licht und Ton. Die ersten Töne erklingen in der noch leeren Pauluskirche mit der bekannten „Überakustik“.

Ab 18 Uhr die ersten Zuhörer, dann der Reisebus; insgesamt 294 Zuhörer, die es nicht auf ihren Plätzen hält. Spitzentöne mit Leichtigkeit dargebracht und nicht nur bei der Königin der Nacht. Die charmante Moderation umrahmt die Musik vom Allerfeinsten. Harmonic Brass hat in der Pauluskirche Akzente gesetzt. Besonders in Erinnerung bleibt das fulminante Tuba-Solo in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Ohne blau anzulaufen, bediente der Tubist sein Instrument. Wer das Konzert versäumt hat, ärgert sich bestimmt zu recht. Vielleicht können wir Harmonic Brass in den nächsten Jahren noch einmal bei uns begrüßen?

 

Dem Presbyterium sei für die mutige Entscheidung großer Dank gesagt.

 

Barbara und Herbert Terweiden

Musik als Delicatesse