Ein besonderer Reformationstag

Erstellt am 08.11.2017

Dieser Reformationstag war wirklich etwas Besonderes. Schon das Glockengeläut am Vorabend brachte ein Feiertagsgefühl. Und dann war die Kirche mit mehr als 200 Personen gut gefüllt. Trotzdem war die Atmosphäre sehr aufmerksam. Kein Handy klingelte dazwischen.

Die sieben Laienprediger*innen und Pfarrer*innen gestalteten mit den Mitgliedern des Presbyteriums einen festlichen Gottesdienst. Barbara Terweiden und Martin Schwerdtfeger verbanden in ihrer belebenden Dialog-Predigt auf Augenhöhe Luthers Entdeckung der evangelischen Freiheit mit der Geschichte der Paulusgemeinde und sehr persönlichen Erfahrungen. Dazu begeisterte Frank Förster an der Orgel mit „Ein feste Burg“ von Matthias Nagel.

Das Abendmahl zeigte am Ende noch einmal die Verbindung der Gemeindeglieder untereinander.

Im Gemeindehaus konnten sich alle beim Essen von Herbert Terweiden stärken. Und es gab einen regen Austausch – auch zwischen Evangelischen und Katholiken. Der setzte sich dann noch auf dem Heimweg fort.

Vorher wurde in der Pauluskirche noch der Abschlussgottesdienst des Reformationsjubiläums aus Wittenberg übertragen.

„Früher“, erinnerte Elsbeth Keller, „sind wir am Reformationstag immer mit der ganzen Schule in die Kirche gegangen. Daran musste ich denken an diesem so gut besuchten Jubiläumstag.“

 

Martin Schwerdtfeger

Impressionen vom Reformationsjubiläum 2017